Studie zu Underachiever

Underachiever

Im dreigliedrigen Schlsystem, das in Deutschland noch vorherrscht, gibt es viele Kinder deren Begabung nicht erkannt oder /und nicht gefördert wird, weil z.B. Ihre Eltern finanziell dazu nich tin der Lage sind .

Das aus der pädagogischen Psychologie stammende Konzept des Underachievement beschreibt die Diskrepanz zwischen kognitiven Voraussetzungen (Intelligenz) und schulischen Leistungen. Im gegliederten deutschen Schulsystem unterscheiden sich sowohl die Lernmilieus als auch die Benotungsstandards je nach besuchter Schulform, so dass ein einfacher Vergleich von Lernpotenzial und erreichten Schulnoten für die Kategorisierung von Schülern als sogenannte Underachiever nicht in Frage kommt. Zudem hat der Schulerfolg aus soziologischer Sicht eine entscheidende zweite Dimension: den in der besuchten Sekundarschulform typischerweise erzielten Abschluss, der die künftigen Ausbildungs- und Erwerbschancen bestimmt. So haben Jugendliche mit Hauptschulabschluss – selbst bei gleichen Kompetenzen – eine geringere Chance auf weiterqualifizierende Ausbildungsgänge und qualifizierte Berufe als Jugendliche mit Realschulabschluss oder Abitur. Underachievement soll daher für das deutsche mehrgliedrige Schulsystem als Diskrepanz zwischen besuchter Sekundarschulform und vorhandenem individuellen Lernpotenzial definiert werden. …

Untersuchung dazu von WZB
Wissenschaftszentrum Berlin
für Sozialforschung. mehr

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