Presse

Presseerklärung Verdi-Jugend Pressemitteilung vom 28. September 2012
Zur Jugendbürgerversammlung vom 27. September 2012

Jugendzentrum „Das flax“ soll bleiben! Wir fordern Neueinstellungen zum Ausbau seines Angebots!

„Die Ereignisse der gestrigen Jugendbürgerversammlung im Beueler Rathhaus sind eine schallende Ohrfeige für die Stadtverwaltung und die verantwortlichen Politiker! Wieder einmal wurde über die Köpfe der Bonnerinnen und Bonner und ganz besonders über die Köpfe der Jugendlichen gehandelt – jetzt reicht´s!“ kritisiert Simon Ernst, Jugendvorstand der Gewerkschaft ver.di in NRW-Süd.
Obwohl das Jugendamt nach Äußerungen seines Leiters Udo Stein bereits seit zwei Jahren an einer grundlegenden Veränderung des Jugendangebots des Zentrums „das flax“ arbeite, wurde die gestrige Versammlung erst auf öffentlichen Druck hin möglich. Die mehrfach vorgebrachten Anliegen von besorgten Eltern und Anwohnern nach einer Aussprache wurden jahrelang ignoriert. Während des ganzen Prozesses hatten weder die neuen Träger noch die Stadt die Mitarbeiter oder Nutzer nach etwaigen Änderungswünschen gefragt.
Der Inhalt der angestrebten Veränderungen war zudem selbst gestern nicht klar ersichtlich. Eckpunkte des „neuen Konzepts“ waren lediglich die Namen der vom Amtsleiter herangezogenen neuen Träger (Jugendfarm, Diakonie, kleiner Muck) und die Aussage, dass in Zukunft mehr Kinder in einem „besser genutzten Gebäude“ versorgt werden sollten, dass mietfrei und zu ungewöhnlich günstigen „100%“-Förderung an die neuen Träger überlassen werden soll.
„Das widerspricht nicht nur völlig offensichtlich den Bedürfnissen der Anwohner des Stadtviertels, sondern auch den Anforderungen einer guten Jugendpolitik. Statt 160 Millionen Euro bei Jugend, Sport und Theater zu kürzen muss die Stadt dringend ihr Jugendangebot ausbauen und mehr Jugendzentren einrichten!“ so Ernst.
„Außerdem fordern wir konkret von Herrn Stein, wenn er denn wirklich für ‚Verbesserungen’ eintreten will, die schon lange unbesetzten zwei Stellen im ‚flax’ sofort wiederzubesetzen. Uns drängt sich leider überhaupt der Eindruck auf, dass die Einrichtung durch die lange Nichtbesetzung erst ausgetrocknet und dann ausgehebelt werden sollte. Das wirft ernste Fragen nach den Motiven des Amtsleiters und der verantwortlichen Politiker auf!“
Zur Forderung nach der Besetzung der zwei Stellen im „flax“ äußert Ernst: „’Das flax’ muss erhalten bleiben und ganz klar in seiner bestehenden Form gestärkt werden. Die Einstellung von zwei neuen Mitarbeitern würde eine florierende, inklusive und integrative Jugendarbeit fördern und entspricht den unmissverständlichen Wünschen der Bonner Jugendlichen!“ und fügt hinzu:

„Das, und nicht die geplante mietfreie Überlassung des Gebäudes an neue Träger ohne jedes klare Konzept, ist die Aufgabe der Stadt!“

Jugendvorstand der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, NRW-Süd

… Protestmasken 2

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