Gutachten NRW

Gutachten zur Inklusion in NRW

  Gutachten zur Schulentwicklung in NRW

Auf  dem  Weg  zur  schulischen  Inklusion
in Nordrhein-Westfalen.

Empfehlungen  zur  Umsetzung  der  UN-
Behindertenrechtskonvention  im  Bereich
der allgemeinen Schulen

Klaus Klemm / Ulf Preuss-Lausitz

Juni 2011

Rot-Grün macht Frieden mit dem gegliederten Schulsystem – bildungsklick.de: http://t.co/fCvQw7O

. Wie die Regierungen der anderen Bundesländer hat sich auch die rot-grüne Landesregierung von NRW diesem umfassenden Reformauftrag mit der bildungspolitisch gewollten Verkürzung und Beschränkung des Inklusionsverständnisses auf die Gruppe der Kinder mit Behinderungen entzogen. Schon vor der Regierungsbildung deutete sich an, dass die Koalitionäre nicht willens sein würden, die Menschenrechtskonvention umfassend auszulegen und damit den Weg zu „einer Schule für alle“ politisch und rechtlich zu ebnen.(…)

Wissenschaftler empfehlen Stellen für Sonderpädagogen aus Förderschulen schrittweise in allgemeine Schulen zu verlagern

www  Schulministerium Gutachten bitte anklicken

(…)Derzeit lernen etwa 17 Prozent der Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf bis zur 10. Klasse in allgemeinen Schulen, 83 Prozent in Förderschulen.

Die beiden Gutachter waren vom Schulministerium beauftragt worden, Empfehlungen für die Entwicklung eines inklusiven Schulsystems in Nordrhein-Westfalen zu erarbeiten. Das Ministerium griff damit einen Auftrag des Landtags auf, der am 1. Dezember 2010 ohne Gegenstimmen den Beschluss „UN-Konvention zur Inklusion in der Schule umsetzen“ gefasst hatte. Darin wurde die Landesregierung unter anderem aufgefordert, „ein Transformationskonzept zur Weiterentwicklung der sonderpädagogischen Förderung in NRW zu entwickeln, mit dem Ziel, die sonderpädagogische Förderung in den Regelschulen zu gewährleisten“. Dieses Konzept solle unter intensiver Einbeziehung aller Beteiligten erarbeitet werden; dabei solle sich die Landesregierung wissenschaftlich begleiten lassen.

„Ich bin sicher, dass die Empfehlungen der Gutachter für eine breite und engagierte Debatte sorgen werden“, erklärte Schulministerin Sylvia Löhrmann. „Es ist gut, dass wir in diesem wichtigen Feld, bei dem es um die Umsetzung der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen im schulischen Bereich geht, einen grundsätzlichen politischen Konsens gefunden haben. Gleichwohl bedeutet die Einigkeit im Ziel noch nicht unbedingt, dass auch Einigkeit über den Weg herrscht. Ich hoffe daher, dass wir die vor uns liegenden Debatten über erforderliche Entscheidungen mit der gleichen Offenheit, Ernsthaftigkeit und dem Respekt vor den anders Denkenden führen werden, wie das bisher der Fall war.“(…)

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